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Stephan Felsmann

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Seeamt

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Zu einem Verfahren vor dem Seeamt kommt es wenn ein Seeunfall passiert ist.

Ein Seeunfall ist ein Ereignis bei dem:
  • ein größerer Sachschaden entstanden ist,
  • die Gefahr der Gefährdng von Leib und Leben der Besatzung bestanden hat,
  • die Sicherheit des Seeverkehrs gefährdet war,
  • der Zustand eines Gewässers in Gefahr war,
  • ein Schiff  gesunken, aufgegben oder verschollen ist,
  • ein Schiff oder seine Ladung einen erheblichen Schaden verursacht hat oder
  • eine Person beim Betrieb eines Schiffes getötet oder verschollen ist.
Örtlich sind Seeunfälle:
  • Unfälle auf Seeschiffahrtstarßen
  • in den Seehäfen wenn ein Seeschiff beteiligt ist
  • auf hoher See und in fremden  Hoheitsgewässern, wenn ein deutsches Seeschiff  oder
  •  wenn einer der beteiligten Schiffsführer ein Deutscher ist.
Bis zum Jahr 2002 richtete sich die Untersuchung von Seeunfällen nach dem Seeunfalluntersuchungsgesetz (SeeUG). Das neue Seesicherheits-Untersuchungs-Gesetz (SUG) wurde mit Wirkung vom 20. Juni 2002 in Kraft gesetzt.
Mit Einführung des SUG und der gleichzeitigen Errichtung der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) wurde erstmals in Deutschland eine Trennung von Ursachenforschung und Klärung der Schuldfrage erzielt. Das SUG
basiert auf der IMO (International Maritime Organization) Resolution A.849 (20), Code für die Untersuchung von Unfällen und Vorkommnissen auf See.

Die Seeämter klären in mündlichen Verhandlungen die Frage fehlerhaften Verhaltens von Unfallbeteiligten. Dies kann zu
  • einer Einstellung des Verfahrens,
  • einer Entziehung des Patents oder
  • dem Verhängen eines Fahrverbots bis zu 30 Monaten
führen.

Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung

ermittelt  ausschließlich die objektive Ursache des Seeunfalls und gibt, mit Veröffentlichung ihrer Untersuchungsberichte, auch Sicherheitsempfehlungen heraus.

 

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